Hörversion einer Führung durch die Albrechtsburg Meissen nach VERSO

Im Sommersemester 2019 entstand im „Service Learning“-Seminar „Barrierefreie Kommunikation“ an der Technischen Universität Dresden der Pilot für einen Audioguide der Albrechtsburg Meissen nach den Prinzipien von VERSO.

Der Audioguide basiert auf Texten, die Studierende und Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene des Christlichen Sozialwerks (CSW) mit kognitiver Beeinträchtigung partizipativ vor Ort in Meißen und in den Seminarsitzungen erarbeitet haben. Unterstützt wurden Sie dabei von Mitarbeiter·innen der Albrechtsburg Meissen, der Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte und des Teams VERSO Dresden.

Die Hörversion einer Führung durch die Albrechtsburg in verständlicher Sprache ist auf einer mobilen Website erreichbar — probieren Sie sie aus!

Auf dieser Seite haben Sie zunächst Zugriff auf eine Präsentation, mit der der Audioguide vorgestellt werden kann. Zum zweiten ist der Audioguide in Videoform zusammen mit der  Leseversion der Texte eingebettet. So können Sie die verlinkte Playlist durchlaufen lassen und parallel den Text verfolgen. Diese Inhalte sind für Präsentationszwecke aufbereitet.

Präsentation

Präsentation (*.pdf)

Audioguide

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen in der Albrechtsburg Meissen, dem ältesten Schloss Deutschlands! Mein Name ist Albrecht und ich werde Sie heute durch unser Schloss führen.

Kleiner Wendelstein

Wir beginnen unseren Rundgang beim Kleinen Wendelstein. Das war früher die Treppe für die Dienstleute im Schloss. Schauen Sie, wie schmal die Stufen der Treppe an der Innenseite sind. Das ist typisch für eine Wendeltreppe. An der Außenseite hat man viel mehr Platz auf den Stufen. Gehen Sie die Treppe bis zu der großen Holztür hinauf. Sie können natürlich auch den Aufzug in den 1. Stock nehmen.

Großer Festsaal

Nun haben wir das 1. Stockwerk des Schlosses erreicht. Gehen Sie durch die Tür. Dann kommen Sie in den großen Festsaal. Schauen Sie sich ganz in Ruhe um und gucken Sie, was es hier zu entdecken gibt. Wenn Sie möchten, laufen oder tanzen Sie zur Musik durch den Raum. Sie können sich vorstellen, Sie wären auf einer Hochzeit.

{Musik: BWV 5521 Prelude in E-Flat Major by James Kibbie (CC0)}

Suchen Sie nun die großen, bunten Wandgemälde am Ende des Raums und gehen Sie dorthin. Auf einem der Bilder können Sie einen Kampf erkennen.

Burgbelagerung

Sie sehen polnische Krieger, die die Burg angreifen. Sie sind hässlich und grausam gemalt. Daran soll man erkennen, dass sie die Feinde sind. Auf der linken Seite sehen Sie sogar einen aufgespießten Pferdekopf. Die Frauen aus Meißen müssen die Burg allein verteidigen, weil ihre Männer nicht da sind. Aber die Frauen kämpfen mutig. Sie werfen sehr schwere Steine. Damit vertreiben sie die Krieger. Suchen Sie jetzt die Mitte des Raumes und bleiben Sie dort stehen.

Deckengewölbe & Fenster

Schauen Sie mal nach oben. Sie sehen ein kunstvolles Deckengewölbe, wie in einer Kirche. (PAUSE) Schauen Sie auch die Fenster genau an. Man nennt solche Fenster Vorhangbogenfenster, weil sie wie Vorhänge aussehen. Dieser Raum war früher der große Festsaal. Wenn wichtige Gäste da waren, konnte man hier mit ihnen feiern und tanzen. Wenn Sie sich jetzt umschauen, sehen Sie große Gemälde mit Personen.  Nun möchte ich Ihnen einige Personen auf den Bildern vorstellen. [Sprechpause] Suchen Sie einen Mann in einem weißen Kleid mit einem blauen Umhang und gehen Sie dorthin. Ein kleiner Tipp: Sein Bild hängt neben einer Tür!

Otto der Reiche

Sein Name ist Otto der Reiche. Otto war der Sohn von Konrad dem Großen. Er war lange Zeit Markgraf von Meißen. Ein Markgraf war ein Herrscher, der über ein kleines Stück Land regierte. Otto ist mit 65 Jahren gestorben. Er wurde „der Reiche“ genannt, weil er viel Silber hatte. Dazu passen auch seine stolze, aufrechte Körperhaltung und der große Geldbeutel.  Auf der anderen Seite des Fensters hängt das Bild seiner Frau Hedwig. Drehen Sie sich einfach einmal um.

Hedwig

Sie hält etwas in der Hand. Es ist das Kloster Altzella. Hedwig hat das Kloster bauen lassen. Sie hatte großen Einfluss auf ihren Mann. Hedwig und Otto hatten zwei Söhne. Auf dem Bild hält sie den jüngeren Sohn im Arm. Er heißt Dietrich und hat lange blonde Locken.  In der Fensternische rechts daneben finden Sie den ältesten Sohn von Otto und Hedwig.

Albrecht der Stolze

Er heißt Albrecht. Er war arrogant und unberechenbar. Deshalb hatte er auch den Namen „Albrecht der Stolze“. Auch die dunkle Kleidung auf dem Bild passt dazu.

Er sollte eigentlich Herrscher werden, weil er der ältere Sohn war. Die Eltern wollten aber lieber seinen Bruder Dietrich als Nachfolger. Es gab einen großen Streit zwischen Albrecht und seinem Vater Otto. Albrecht hat gewonnen und wurde Markgraf von Meißen. Jedoch nur für fünf Jahre. Warum? Das werden Sie gleich hören.

Dietrich der Bedrängte

In der Fensternische rechts neben Albrecht finden Sie seinen Bruder Dietrich. Die zwei Brüder Albrecht und Dietrich wollten beide Herrscher sein. Dietrich war auch als “der Bedrängte” bekannt, weil sein Bruder ihn sein Leben lang unterdrückt hat.  Deshalb hat Dietrich seinen Bruder mit Gift getötet. Danach war Dietrich 23 Jahre lang Markgraf von Meißen. Gehen Sie nun auf die andere Seite des Saals. Dort sehen Sie drei große Bilder.

Heinrich der Erlauchte

Ganz rechts sehen Sie ein Ehepaar. Der Mann auf dem Bild war der älteste Sohn von Dietrich. Sein Name war „Heinrich der Erlauchte“. Erlaucht ist ein anderes Wort für besonders gut und mächtig. Heinrich nannte man „erlaucht“, weil er ein besonders gerechter und mutiger Herrscher war und das Land vergrößerte. Gehen Sie nun an der Wand entlang. Dort sehen Sie die Kapelle.

Kapelle

Sie hat einen blauen Himmel mit goldenen Sternen und Engeln. Wenn Sie Lust haben, können Sie die Sterne zählen. Ich habe sechs Sterne gefunden.  Früher stand hier auch ein Altar, wie in einer Kirche. Dort konnte man Gottesdienste und Hochzeiten feiern. Links neben der Kapelle sehen Sie Bilder von 5 Ehepaaren.

Friedrich – ein beliebter Name

Alle Männer auf den Bildern heißen Friedrich! Damit man die ganzen Friedrichs auseinanderhalten konnte, hatten sie besondere Namen, zum Beispiel “Friedrich der Gebissene”. Ihn finden Sie auf dem Bild direkt neben der Kapelle. Friedrich der Gebissene war der Sohn von Margaretha von Staufen und Albrecht dem Entarteten. Das ist nicht derselbe Albrecht wie vorhin – aber er hatte auch einen sehr schlechten Charakter.

Als Albrecht eine neue Frau kennenlernte, hat Margaretha große Angst bekommen. Sie dachte, ihr Mann würde sie töten. Sie hatte so große Angst, dass sie von zu Hause weglief. Beim Abschied von ihrem Sohn Friedrich war sie sehr traurig und verzweifelt. Das ging so weit, dass sie ihn in die Wange gebissen hat. Deshalb hatte er den Namen „Friedrich der Gebissene“. Mit 29 Jahren heiratete Friedrich Agnes von Kärnten, sie steht neben ihm.

Im übernächsten Bild sehen Sie einen anderen Friedrich: Friedrich der Strenge war Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen. Er wurde 49 Jahre alt. Friedrich der Strenge regierte sein Land gemeinsam mit seinen Brüdern. Er war der älteste von den Brüdern. Die Brüder wollten alle ihre Probleme friedlich lösen. Obwohl der Kaiser das Land in drei Teile aufteilte, herrschten die Brüder gemeinsam und stritten sich nicht.

Friedrich war sehr freundlich und hatte die Spitznamen „der Freundholdige“ oder „der Gutliche“. Aber zu seinen Feinden war er sehr streng, deshalb hieß er „der Strenge“.

Friedrichs Ehefrau war Katharina von Henneberg. Sie steht auf dem Bild neben ihm. Sie war bei der Hochzeit erst 12 Jahre alt. Friedrich war 14 Jahre alt. Katharina lebte viel länger als ihr Mann. Bei Friedrichs Tod waren alle Söhne noch klein und konnten die Regierung nicht übernehmen. Katharina regierte deshalb zusammen mit ihren Söhnen, obwohl Frauen sonst nicht regieren durften.

Trompeterstuhl

Sehen Sie mal nach oben über die Bilder. Das ist der „Trompeterstuhl“. Der „Trompeterstuhl“ ist eine Art Balkon, auf dem im Mittelalter Musik gemacht wurde. Die Menschen haben auf Festen viele unterschiedliche Instrumente gespielt, zum Beispiel Geige, Flöte und Trompete. So hat der „Trompeterstuhl“ seinen Namen bekommen.

Schauen Sie nun einmal Ihre eigenen Schuhe an. Die sehen ganz anders aus als die der Menschen früher. Die Schlossbewohner hatten ganz spitze Schuhe. Mit denen konnten sie nur schreiten. Schreiten bedeutet, dass man erst die Fußspitze auf den Boden setzt und danach den ganzen Fuß. Versuchen Sie es auch einmal, wenn Sie mögen! Setzen Sie langsam einen Fuß vor den anderen. Sie können sich auch drehen. Aber passen Sie auf, dass Ihnen nicht schwindelig wird!

{Musik: Fantasa del Bello Alcazar by sawsquarenoise (CC0)}

Große Hofstube

Ich möchte Ihnen noch einen anderen Raum zeigen. Gehen Sie dafür zum Durchgang. Der Raum, den Sie gleich betreten, heißt die „Große Hofstube“. Der Boden in der “Großen Hofstube” ist sehr empfindlich. Deshalb bitte ich Sie, Pantoffeln anzuziehen. Die finden Sie direkt neben Ihnen auf dem Boden. Sie brauchen Ihre Schuhe nicht einmal auszuziehen. Schlüpfen Sie mit Ihren Schuhen einfach in die großen Pantoffeln.

Aber Achtung! Der Boden ist sehr glatt. Passen Sie auf, dass Sie nicht ausrutschen. Ich fühle mich hier immer wie beim Schlittschuhlaufen. Drehen Sie doch eine Runde durch den Raum und schauen Sie sich dabei um.  Suchen Sie dabei doch nach Johann Georg II. Er trägt einen roten langen Umhang.

Johann Georg II.

Johann Georg II.  hat im 17. Jahrhundert gelebt und wurde 67 Jahre alt. Er war Kurfürst von Sachsen aus dem Haus der Wettiner. Die Wettiner sind eine alte Familie von Fürsten. Als Kurfürst hatte Johann Georg II. wichtige Aufgaben im Krieg und hat so den Kaiser unterstützt. Und das, obwohl er sich gar nicht dafür interessierte. Viel mehr Freude hatte er an Kunst und Musik.

Waren sie schon einmal in der Dresdner Altstadt? Vielleicht sind Sie da auch an dem berühmten Fürstenzug vorbeigekommen? Das große Wandgemälde zeigt alle Herrscher der Wettiner. Bestimmt finden Sie Johann Georg II. bei Ihrem nächsten Besuch in der Dresdner Altstadt wieder. Gehen Sie zu der Statue direkt gegenüber. Dort sehen Sie Friedrich den Streitbaren. Schon wieder ein Friedrich! Sie erkennen ihn an der prunkvollen Rüstung.

Friedrich der Streitbare

Friedrich der Streibare kommt auch aus der Familie der Wettiner, aber er hat lange vor Johann Georg II. gelebt. Er hat ein mächtiges Schwert in seiner rechten Hand und sieht aus wie ein Ritter. Friedrich der Streitbare war Markgraf von Meißen und später Kurfürst von Sachsen. Er heißt der Streitbare, weil er für den König gekämpft hat und viele Schlachten gewonnen hat. Streitbar ist nämlich ein altes Wort, das kriegerisch oder tapfer bedeutet. Für seinen Mut und seine Stärke hat er viel Land bekommen. Und er wurde zum Kurfürsten von Sachsen ernannt.

Gehen Sie an den nächsten beiden Statuen vorbei, bis zu dem Bild, auf dem ein Ritter auf einem weißen Pferd sitzt. Er hält einen langen Stab in der Hand.

Turnier

Auf dem Gemälde ist ein Ritter-Turnier zu sehen. Das sind Wettkämpfe zwischen zwei oder mehreren Rittern. Bei dem Zweikampf auf dem Bild hat der Ritter auf dem weißen Pferd gewonnen. Dafür hat er Ruhm und Ehre bekommen, aber auch viel Geld. Bei Ritter-Turnieren gab es immer ein großes Publikum. Das können Sie auch auf dem Bild erkennen. Nach großen Turnieren hat man noch gefeiert, gegessen und getrunken.

Für einen Ritter-Wettkampf braucht man eine schwere Rüstung aus Metall. Zum Schutz hatten Ritter einen Schild und zum Angreifen eine Waffe, zum Beispiel ein Schwert. Auch der Ritter auf dem Bild hat eine Rüstung zum Schutz. Seine Waffe ist aber kein Schwert, sondern eine Lanze. Dies ist ein langer spitzer Stab. Damit kann man den Gegner von seinem Pferd stoßen. Wer das schafft, hat den Kampf gewonnen. (Pause) Ritter waren im Mittelalter sehr wichtig. Sie haben auf Burgen gelebt und die Menschen beschützt. Viele Jungen und junge Männer wollten damals Ritter werden. (Pause)Es gibt aber nicht nur mutige Ritter, die kämpfen und Turniere gewinnen. Sondern auch Ritter, die grausam sind und vor nichts zurückschrecken. Dazu möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen. Auf der Seite gegenüber sehen Sie drei große Bilder, auf denen ein Junge mit einer roten Hose zu sehen ist.

Altenburger Prinzenraub

Hier hat ein Künstler eine Geschichte aufgemalt: Die Geschichte vom Altenburger Prinzenraub. Dieser Künstler heißt Ernst Erwin Oehme. Er hat die Bilder vor ungefähr 150 Jahren gemalt. Der Altenburger Prinzenraub war aber schon vor ungefähr 550 Jahren. Schauen Sie sich die Bilder erst einmal ganz genau an. Vielleicht haben Sie dann schon eine Idee, was passiert sein könnte.

Die Geschichte vom Altenburger Prinzenraub beginnt mit dem Bild ganz links. Altenburg ist eine kleine Stadt, hier ganz in der Nähe. Dort gibt es ein großes Schloss, ähnlich wie dieses hier. Und aus diesem Schloss wurden zwei Prinzen entführt.

Sehen Sie sich den Mann an, der den Jungen mit der roten Hose packt. Dieser Mann ist der Ritter Kunz. Eines Nachts klettert er mit seinen Freunden eine Leiter am Felsen hoch. Er steigt durch das Schlossfenster und bricht in das Schloss ein. Der Junge in der roten Hose ist der Prinz Ernst. Ernst hat noch einen Bruder, Albrecht. Der liegt noch in dem kleinen Bett. Die Frau auf dem Bild ist das Kindermädchen der beiden Prinzen. Sie versucht, die beiden zu beschützen. Doch der Ritter Kunz nimmt sie der Frau weg und entführt sie.

Aber warum entführt der Ritter die Prinzen? Der Ritter Kunz ist wütend auf den Kurfürsten, den Vater der Prinzen. Der Ritter hat für den Kurfürsten in einem Krieg gekämpft und sein Leben riskiert. Dafür wollte er eine Belohnung haben. Aber er hat keine bekommen. Deshalb will er sich jetzt rächen.

Die Geschichte geht auf dem Bild in der Mitte weiter. Hier liegt der Ritter Kunz auf dem Boden. Ein alter Mann mit langem weißen Bart beugt sich über ihn. Der Ritter Kunz ist im Wald gestürzt. Er kann nun nicht mehr aufstehen, weil seine Rüstung zu schwer ist. Der alte Mann hat den Ritter und die entführten Prinzen im Wald gesehen. Er hat gemerkt, dass da etwas nicht stimmt. Er hat einen langen Stock genommen und schlägt damit auf den Ritter ein. So befreit der alte Mann die beiden Prinzen und bringt sie zurück nach Hause.

Was mit dem bösen Ritter passiert ist, ist auf den Bildern nicht zu sehen. Aber ich erzähle es Ihnen. Es war schon damals ein Verbrechen, Kinder zu entführen. Deshalb hat der Ritter Kunz eine harte Strafe bekommen: Ihm wurde der Kopf abgeschlagen. Der alte Mann aber, der die Prinzen befreit hat, hat eine Belohnung bekommen.

Alle haben sich sehr gefreut, dass die Prinzen wieder frei waren. Besonders ihr Vater, der Kurfürst. Er hat ein großes Fest veranstaltet. Das können Sie auf dem dritten Bild sehen, auf dem ganz viele Menschen zusammen feiern. Feste waren im Mittelalter eine große Sache. Zirkusleute, Gaukler und Musikanten aus dem ganzen Land sind dafür ins Schloss gekommen.

Mit diesem festlichen Abschluss endet unser gemeinsamer Rundgang. Sie können sich natürlich auch noch die restliche Ausstellung ansehen. Ich hoffe, es hat Ihnen Spaß gemacht. Bis bald, Ihr Albrecht!

Das ist VERSO

VERSO steht für verständnisorientierte und barrierefreie Kommunikation. Der Ansatz von VERSO ist partizipativ: Inhalte werden gemeinsam mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und/oder Migrationserfahrungen erarbeitet. Seit August 2019 wird VERSO durch das Gründerstipendium EXIST gefördert und bereits Ende September 2019 konnte die VERSO Dresden gemeinnützige GmbH ausgegründet werden. VERSO steht öffentlichen Institutionen zur Umsetzung barrierefreier Zugänge zu Websites und mobilen Anwendungen (nach Richtlinie (EU) 2016/2102) zur Verfügung: verso-gruppe.de.